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Jo Elle am 12. Februar 2016


Es wird ein warmes Jahr, wenn man den Vorboten in der Baronessa zuhört: Reggae Pop mit viel Sonne verspricht Jo Elle mit ihrem Auftritt, für sonnig warmes Wetter ist sie im schulterfreien Kleid auch bereit und sie kann einfach nicht stillstehen. Jo Elle tanzt und wiegt sich auf der Bühne im Reggae-Rhythmus, sie ist sich ihrer Attraktivität bewusst, quirlig und lebendig: "I'm gonna live my live today, tomorrow".
Alpha Blondy Covers, "Coco di Rasta" von Bob Marley und "Unconditional Love", ihr heller Sopran erinnert mich an Cindy Laupers « Girls, just want to have fun ». Noch kann ich den Reggae in den Klängen von Drums und Bass nicht ganz identifizieren, doch Jo Elle singt ja auch Reggae Pop. In den ersten Liedern poppiger als beabsichtigt, gibt sie im Gespräch später zu. Dann, bei "How could you be so hard" gelingt die Auflösung: Genügend Raum für den typischen Hall in ihrer Stimme charakterisiert den Reaggae im Refrain, während sich der Offbeat in den Strophen zum Pop hin auflöst. Nun schwingt in ihrer Stimme auch ein leichter Afroslang.
Nix ist fix – nur der Bassist. Das Line-up um Jo Elle ändert sich immer wieder. Heute mit dabei sind nebst dem Bassisten Rodrigo Aravena an den Keys Benjamin Schmid, und an den Drums Roberto Carella. Ihr Debutalbum "Comfort Zone" erzählt von der Leichtigkeit des Seins und gibt das Naturkind Jo Elle in ihren selbst geschriebenen Songs authentisch wieder. Eben: Reggae Pop mit viel Sonne.

Baronessa
Wisa-Gloria-Gelände
Sägestrasse 44
Aufgang b
5600 Lenzburg